Seltene landwirtschaftliche Kulturpflanzen
ÖPUL Maßnahme

Seltene landwirtschaftliche Kulturpflanzen
Sie tragen klingende Namen wie Rubin, Billy, Pipsi, Florian, Lydia, Winterkönig oder Rosa Lotte und sind doch nur selten anzutreffen. Die Rede ist von landwirtschaftlichen Kulturpflanzen, deren Vorkommen so selten ist, dass die Erhaltung und Nutzung über das ÖPUL gefördert wird.
Zwischen € 115 und € 280 beträgt die Prämie pro ha.
In der Steiermark sind es rund 195 Betriebe mit einer Gesamtanbaufläche von 377 Hektar.
Zwischen 0, 3 bis 20 Hektar beträgt die Anbaufläche pro Betrieb.
Der Großteil der Betriebe, nämlich 132 bauen Winterdinkel der Sorten Ebners Rotkorn, Ostro oder Steiners Roter Tiroler an. Dinkel wird als Winterung kultiviert und eignet sich besonders als Backdinkel. Trifolium pratense, der Rotklee mit der Sorte „Landsorte Steirerklee" wird von 16 Betrieben der Steiermark kultiviert.
Winterroggen, Winterweizen und Buchweizen stehen ebenso auf der Liste, wie Winter- und Sommermohn oder Körnermais.
Verteilung:
Kulturart | Betriebe | Hektar |
Feldgemüse | 5 | 2,34 |
Winterweichweizen | 4 | 1,74 |
Winterroggen | 15 | 19,6 |
Wintermohn | 6 | 13,72 |
Sommermohn | 2 | 6,08 |
Körnermais | 4 | 3,52 |
Buchweizen | 11 | 8,94 |
Klee | 16 | 6,79 |
Winterdinkel | 132 | 313,6 |
Summe | 195 | 377 |